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Begginger beim Bundespräsidenten

Schaffhauser Nachrichten, 14.06.2006 von Michael Brunner

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Der Bundespräsident gratulierte den Schulklassen, die den Friedenswettbewerb gewonnen hatten. Mit etwas Glück wird der Begginger Beitrag sogar als Sujet für eine Pro-Juventute-Marke ausgewählt.

Bundesweibel in Uniform, Politikerinnen und Politiker im Anzug. Auf den ersten Blick ist an diesem Dienstagnachmittag im schmucken «Bernerhof», wo der Bundesrat wichtige Gäste zu empfangen pflegt, alles wie sonst. Wären da nicht zwischen 100 und 200 aufgeregte Kinder. Es sind die Schülerinnen und Schüler der sechs Klassen, die den Friedenswettbewerb «a piece for peace» in verschiedenen Kategorien gewonnen haben. Mitgemacht haben 41 Klassen. Zu den Siegern gehören auch die Dritt- und Viertklässler aus Beggingen.

Die Hauptdarsteller haben von der Armee soeben Sandwiches zum Mittagessen erhalten. Jetzt beginnt der offizielle Festakt. Den Begginger Schülerinnen und Schülern erweisen mehrere Politiker die Ehre. Departementssekretär Raphaël Rohner, der Regierungsrätin Rosmarie Widmer Gysel vertritt, sitzt neben SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr mitten in der fröhlichen Kinderschar. Und von der Begginger Schulbehörde sind Präsident Peter Wanner, Sandra Aebi und Traudi Werner-Holzer dabei.
Die Schüler brauchen einige Geduld, bis sie geehrt werden. Schliesslich wollen verschiedene Politiker zu ihnen sprechen: ein Vertreter vom Aussendepartement und einer vom Militärdepartement. Beide Departemente haben den Wettbewerb unterstützt. Nur Aussenministerin Micheline Calmy-Rey musste absagen, da sie im Nahen Osten unterwegs ist. Das enttäuschte zwar die Begginger etwas, denn so konnten sie ihr ein Geschenk nicht persönlich übergeben.
Doch als Rednerin erhielt Calmy-Rey einen würdigen Ersatz: Bundespräsident Moritz Leuenberger höchstpersönlich begrüsste sichtlich gut gelaunt die Kinder. «Ich bin froh, dass Micheline Calmy-Rey nicht kommen konnte. So kann ich in meinem Präsidialjahr endlich zu Kindern sprechen.»

Dann wird das Projekt der Begginger Schüler vorgestellt. Der Tisch mit den zwei Stühlen. Zwei Schüler dürfen Lehrerin Beatrix Gemperle auf die Bühne begleiten. Sie erhalten eine Urkunde, eigentliche Preise gab es nicht zu gewinnen. Dann ist der Begginger Auftritt auch schon vorbei, und die Schüler müssen sich nochmals gedulden. Nach dem Anlass überreicht Departementssekretär Raphaël Rohner den Schülern ein Geschenk. Sie dürfen mit Regierungsrätin Rosmarie Widmer Gysel die Hallen für neue Kunst besuchen. Das Geschenk freute die Kinder sichtlich. Doch was war nun das Beste für sie am Ausflug nach Bern? «Natürlich unser eigener Beitrag», sagt ein Schüler.

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